Wird geladen …
Wird geladen …
Der weltweit verbreitetste Angriff steckt in einer simplen Nachricht.
Phishing heißt, eine gefälschte Nachricht zu verschicken (E-Mail, SMS, Benachrichtigung), die eine vertrauenswürdige Stelle nachahmt: Ihre Bank, einen Paketdienst, eine Behörde, einen Dienst, den Sie nutzen. Das Ziel ist immer dasselbe: Sie sollen auf einen präparierten Link klicken, einen Anhang öffnen oder Ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Anmeldeseite eingeben.
Dass es so gut funktioniert, liegt daran, dass alles darauf ausgelegt ist, Ihr Nachdenken zu überspringen: ein identisch kopiertes Logo, ein dringlicher Ton („Ihr Konto wird binnen 24 Std. gesperrt“), eine fast richtige Absenderadresse. Die Spielarten vermehren sich: per SMS (Smishing), per QR-Code (Quishing), per Anruf. Sie zu erkennen ist ein Reflex, den man trainiert, und genau darum geht es in diesem Thema.
Lernen Sie, auf eine dringende Bankwarnung per Mail zu reagieren.
Dringende Warnung plus Link = den Link benutzt man nie, man geht selbst auf die offizielle Website.
10 Übungen je Stufe, gemischt aus Entscheiden, Erkennen und Quiz. Die ersten 2 Stufen sind kostenlos, die weiteren öffnen sich mit irgendein Abo.
Jede Stufe endet mit einer Aufgabe: das, was zu tun bleibt, wenn die Lektion sitzt. Manche stützen sich auf Ihre Aufstellung, andere auf eine Einstellung, die wir nicht sehen können. Es steht jedes Mal dabei.
Öffnen Sie die letzten Mails Ihrer Bank und Ihres üblichen Paketdienstes. Klappen Sie die vollständige Absenderadresse auf und lesen Sie die Domain nach dem @. Notieren Sie sie: Eine Nachricht von einer anderen Domain prüfen Sie auf der offiziellen Website, nicht in der Mail.
Eine gezielte Mail nennt Ihren Namen und landet an der richtigen Adresse. Sehen Sie nach, was Ihr Scan zu Ihrer Mailadresse findet: Jede Angabe, die kursiert, kann eine gefälschte Nachricht persönlich machen, und keine beweist, wer sie schickt.
Suchen Sie die offizielle Stelle, die in Ihrem Land betrügerische Nachrichten entgegennimmt, und speichern Sie deren Adresse oder Nummer in Ihren Kontakten. Bei der nächsten Fallen-SMS antworten Sie nicht: Sie melden sie und löschen sie dann.
Legen Sie ein Lesezeichen für Ihre Bank und eines für Ihr Mailkonto an und tippen Sie die Adresse dabei selbst ein. Ab heute gehen Sie nur noch darüber hinein, nie über einen Link aus einer Nachricht.
Öffnen Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Mailkontos die Liste der angemeldeten Geräte, danach die der berechtigten Apps. Entziehen Sie alles, was Sie nicht kennen: Wer schon eingedrungen ist, bleibt auf diesem Weg drin, ohne je wieder Ihr Passwort einzugeben.